Produktionformation

Produktionformation

Sehr geehrte Damen und Herren,

Unsere Leichtkraftfahrzeuge und Elektromobile sind umweltfreundlich, leicht bedienbar und sicher. Gerade weil unsere Fahrzeuge so formschön sind, werden Sie leicht mit Personenkraftfahrzeugen der Typenklasse M1 gleichgesetzt.  Vieles ist auch gleich oder ähnlich, trotzdem gibt es natürlich auch Unterschiede, die in der Natur der Sache liegen. In Deutschland sind Leichtkraftfahrzeuge noch nicht so bekannt, wie in anderen Ländern. Diese Information soll Sie dabei unterstützen, das Produkt richtig einzuordnen. Die Kategorien L6e und L7e (beides Leicht- KFZ) sind europäisch geprüft und für den Straßenverkehr über eine Konformitätsbescheinigung (europäische Betriebserlaubnis) zugelassen, unsere Elektrofahrzeuge haben eine deutsche Betriebserlaubnis und sind national genehmigt.

 

Zulassung oder Zulassungsfreiheit

L6e Fahrzeuge (45 km/h mit Mopedschein) waren in der Vergangenheit stets zulassungsfrei. Die neue europäische Richtlinie 168/2013, nach der unsere Fahrzeuge gefertigt werden, teilt die Kategorie in L6eA (leichtes Straßenquad) und L6eB (Leichtkraftfahrzeug). Der Bezugstext in der Fahrzeugverordnung wurde allerdings leider noch nicht überarbeitet. Somit ist die Pflicht zur Zulassung der Klasse L6eB Fahrzeuge derzeit nicht auszuschließen. Die Kategorie L7e ist zulassungspflichtig. 

 

Bauartbedingte Besonderheiten der von Leichtmobile angebotenen und vertriebenen leichten oder schweren Leichtkraftfahrzeugen, mehrspurigen Fahrzeugen zu Personen- oder Güterbeförderung, Leicht-Nutzfahrzeuge und motorisierten Krankenfahrstühle:

Bei den von Leichtmobile vertriebenen Fahrzeugen handelt es sich entsprechend den EU-Richtlinien bzw. nationalen Vorschriften um speziell leicht gebaute Fahrzeuge aus Kleinserien, deren Konstruktion, Statik und Verarbeitungsqualität nicht mit Großserienfahrzeugen der Automobilindustrie vergleichbar ist.

Insbesondere bei den folgenden Punkten ist von abweichender Beschaffenheit, Toleranzen, Verarbeitung usw. zum Großserienfahrzeug auszugehen: Geschwindigkeit, Beschleunigung, Anfahrsteigfähigkeit, Geräuschentwicklung (außen und innen), Fahrkomfort, Energiehaushalt, Verschleiß, Dichtigkeit, Oberflächenverarbeitung, Spaltmaße, Heizleistung, passive und aktive Sicherheit und Leichtbauweise.

Ebenso ist zu beachten, dass die Laufleistungen der Fahrzeuge nicht vergleichbar mit Großserienfahrzeugen sind. Die durchschnittliche Laufleistung von Leichtkraftfahrzeugen zur Personen- und/oder Güterbeförderung liegt erfahrungsgemäß bei ca. 7.500 km, bei motorisierten Krankenfahrstühlen ca. 1000 km pro Jahr.

 

Kenzingen, den 01.01.2017